Eine Schulklasse von 1926, ein Haus, das man nicht mehr betreten kann: Die Schule von Kolmanskop war klein, aber die Minengesellschaft baute sie trotzdem neu.
Kolmanskop war ein Ort von Familien, und 1926 baute die CDM eine neue Grundschule am Südrand der Siedlung. Auf einem Klassenfoto aus demselben Jahr sitzen rund 30 Kinder vor dem Gebäude. Die Lehrerin hieß Marie Hussmann; ihr Wohnhaus, von der Minengesellschaft KBG gebaut, steht ein Stück oberhalb der Schule.
Das Lehrerinhaus gehört zu den am stärksten verfallenen Gebäuden. Der Dachstuhl ist eingestürzt, die Balken ragen in den Himmel, und der Sand hat die Räume so weit gefüllt, dass das Haus aus Sicherheitsgründen nicht mehr betreten werden darf. Von außen ist es mit dem Bruchsteinsockel, dem Fachwerkgiebel und dem Rundbogenfenster dennoch eines der fotogensten Häuser des Ortes.
Die Schule selbst liegt ganz im Süden des eingezäunten Geländes, etwas abseits der üblichen Wege. Wer die Zeit hat, sollte den Weg dorthin gehen: Von hier sieht man am besten, wie sich die Siedlung den Hang hinaufzieht – unten die Handwerker, oben die Direktion.
Bilder






Alle Farbfotos: Anders Ellerstrand, mit freundlicher Genehmigung.
Lage im Ort
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