Ein Wellblech- und Holzbau mit Veranda, auf dem Rundgang als Bar bezeichnet – einer der wenigen Bauten aus der Zeit, als Kolmanskop noch ein Camp war.
Die ersten Gebäude von Kolmanskop waren 1908 Holzhütten mit Wellblech, dazu ein Büro der Minengesellschaft. Innerhalb weniger Jahre wurden sie durch massive Häuser ersetzt – die sogenannten Koppelpontoks der Handwerker aus Holz blieben aber bis in die 1920er-Jahre stehen. Dieser Bau mit Veranda ist einer der wenigen erhaltenen Holzbauten des Ortes; auf dem Museumsrundgang wird er als Bar bezeichnet.
Innen ist von der Einrichtung nichts geblieben. Die Bretterwände sind vom Sand blank geschliffen, das Licht fällt durch die Ritzen in Streifen auf den Boden, und ein Bord mit verwitterter Klappe erinnert daran, dass hier einmal etwas ausgeschenkt wurde. Was wäre ein Ort mit so vielen Deutschen ohne eine ordentliche Bar?
Bilder







Alle Farbfotos: Anders Ellerstrand, mit freundlicher Genehmigung.
Lage im Ort
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- Schematisch, nicht maßstäblich. Nach dem Lageplan von Ghost Town Tours.
